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Das zentrale Gedenken für die Corona-Toten in Deutschland startete mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin.
Spitzenvertreter von Kirche und Staat haben am Sonntag den Verstorbenen der Corona-Pandemie gedacht. Mit einer staatlichen Gedenkfeier und einem ökumenischen Gottesdienst wurde das Leid der Verstorbenen und ihrer Angehörigen in den Fokus gerückt.
Grab mit Maske
Die Corona-Regeln erschweren Bestattungen und Trauerfeiern. Das zwingt Menschen seit mehr als einem Jahr, auf viele gewohnte und tröstende Rituale zu verzichten. "Das Bedürfnis, sich zu berühren, bricht immer wieder durch", sagt ein Pfarrer.
Bibel lesen Online
Die Corona-Einschränkungen führen dazu, dass Menschen einsam sterben und Angehörige daran verzweifeln, ihre Liebsten nicht begleiten zu dürfen. Das wirkt sich auf die Trauerkultur aus - eine enorme Herausforderung für Seelsorger und Bestatter.
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