In Syrien ist nach UN-Angaben kein Ende des Bürgerkriegs in Sicht. Die Gewalt vor allem gegen Zivilisten nehme sogar weiter zu, erklärte eine vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte Untersuchungskommission, die am Donnerstag in Genf ihren zehnten Bericht vorlegte.
Trotz zunehmender Ächtung werden in vielen Krisenherden der Welt weiter Streubomben eingesetzt. In Syrien, Libyen, dem Osten der Ukraine, im Jemen und dem Sudan verwendeten die Konfliktparteien im vergangenen Jahr die besonders gefährliche Munition, wie die Internationale Kampagne für das Verbot von Landminen mitteilte.
Die USA, Russland und China drängen auf einen neuen UN-Vertrag zu der umstrittenen Streumunition. Das internationale Verbot ist nun wieder in Gefahr.
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