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Gedenktag Auschwitz
Es ist das erste Mal, dass Repräsentanten der evangelischen Kirche zusammen mit Juden und Sinti und Roma an die Opfer des Holocaust erinnern - in Auschwitz. Ihre Botschaft lautet: Gemeinsam einstehen gegen Menschenhass im Hier und Jetzt.
Zur deutschen Delegation gehören der EKD-Ratsvorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster und der Vorsitzender des Zentralrats der Sinti und Roma, Romani Rose (von rechts).
Es ist ein einmaliges Gedenken: Vertreter der evangelischen Kirche und des Zentralrats der Juden erinnern gemeinsam mit Sinti und Roma an die Schoa und an den Völkermord an den Sinti und Roma - in Auschwitz, dem Ort des Zivilisationsbruchs.
Der Zentralratsvorsitzende der Sinti und Roma in Deutschland, Romani Rose, hat ein "sehr einseitiges Bild" über Sinti und Roma in der Gesellschaft beklagt. Der überwiegende Teil der Minderheit lebe aus Angst vor gesellschaftlicher Ausgrenzung in Anonymität, sagte er.
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