Rettungsschiff Sea-Watch 4

© Philipp Guggenmoos

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Sea-Watch 4

Im August 2020 läuft das mit kirchlichen Spenden finanzierte Seenotrettungsschiff "Sea-Watch 4" zu seiner ersten Mission aus.
Unterbringung von Flüchtlingen in Kirchengebäuden
14.01.2021 - 14:24
Die Innenminister hatten die Hürden für Kirchenasyle so erhöht, dass Hilfe für Härtefälle fast unmöglich wurde. Nach Gerichtsurteilen lockert das zuständige Bundesamt die Regeln nun wieder. Die Arbeitsgemeinschaft "Asyl in der Kirche" reagiert erleichtert.
Evangelischen Jugend Saar hat am 18.9.2020 der im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge gedacht.
10.12.2020 - 14:46
Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, hat zum Gedenken an die 1.319 im vergangenen Jahr im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge aufgerufen. "Seenotrettung ist Menschenpflicht", erklärte Kurschus anlässlich des Tags der Menschenrechte am Donnerstag.
Ulf Poschardt kritisiert Flüchtlingarbeit der EKD
02.12.2020 - 11:57
Der Chefredakteur der Welt, Ulf Poschardt, hat die EKD kritisiert. In dem katholischen Podcast "Himmelklar" sagte er, dass die Kirchen "vermeintlich liberale ökologische Klischees" verbreiteten, statt Orientierung für ihre Mitglieder anzubieten.
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"United4Rescue" stellt ein neues Rettungsschiff
30.11.2020 - 14:31
Von Julia Reiß (epd)
epd
Die Organisation Sea-Eye rüstet mit Hilfe des Bündnisses "United4Rescue" ein neues Rettungsschiff aus. Zwei Dutzend Freiwillige arbeiten seit vier Wochen daran, ein ehemaliges Offshore-Versorgungsschiff umzubauen.
Das Schiff liegt für den Umbau in einem Hafen in Mecklenburg-Vorpommern und werde zunächst unter dem Namen "Sea-Eye 4" fahren.
16.11.2020 - 11:55
epd
Das Sterben auf dem Mittelmeer nimmt kein Ende - und die EU-Staaten sehen zu. Zivile Seenotretter wollen ein weiteres Schiff schicken. Das kirchlich initiierte Bündnis "United4Rescue" wird den Kauf und maßgeblich auch den Umbau des neuen Rettungsschiffs "Sea-Eye 4" finanzieren.
Ein Rettungsring an Bord der "Sea-Watch 4".
10.11.2020 - 14:36
Jutta Olschewski
epd
Die evangelische Kirche engagiert sich in der Seenotrettung von Flüchtlingen. Ein Nürnberger Pfarrer kritisierte solche Einsätze scharf. Das hat jetzt Konsequenzen.
Einsatz des Seenotrettungschiffs "Sea-Watch4"
20.10.2020 - 11:09
Jutta Olschewski
epd
Evangelische Dekan:innen in Nürnberg haben mit einem gemeinsamen Statement auf Kritik an der Seenotrettung aus den eigenen Reihen reagiert. "Unter gar keinen Umständen darf man Menschen ertrinken lassen. Aus christlicher Sicht ist diese Forderung bedingungslos".
Inspekteure der italienischen Küstenwache ("Guardia Costeria") haben eine "Porte State Control", eine Art technische Inspektion, auf der "Sea-Watch 4 durchgeführt.
20.09.2020 - 15:39
Constanze Broelemann
Nach einer elfstündigen Inspektion des Rettungsschiffes fanden die italienischen Kontrolleure nach ihrer Ansicht 22 Mängel, die vor einem neuen Auslaufen der "Sea-Watch 4" behoben werden müssen. Die Festsetzung ist keine Überraschung für die Crew, schildert Constanze Broelemann aus Palermo. Die Behörden hätten schon in der Vergangenheit die Praxis der expliziten Fehlersuche gewählt, um Schiffe von Nichtregierungsorganisationen (NGO) an die Kette zu legen.
 Das deutsche Rettungsschiff "Sea-Watch 4" im Hafen von Palermo.
20.09.2020 - 15:10
epd
Zum wiederholten Mal sitzt ein Seenotrettungsschiff in Italien fest: Die deutsche "Sea-Watch 4" darf Palermo nicht verlassen, nachdem Inspektoren Sicherheitsmängel moniert haben. Die EKD kritisierte die Maßnahme als "humanitäres Armutszeugnis".
20.09.2020 - 12:29
epd
Die evangelische Kirche kritisiert die Festsetzung des deutschen Seenotrettungsschiffs "Sea-Watch 4" in Palermo als humanitäres Armutszeugnis.
Verzweiflung auf Rettungsschiff "Open Arms"
18.09.2020 - 14:04
Constanze Broelemann
Dem Seenotrettungsschiff blieb keine andere Wahl, als in den italienischen Hafen zu fahren. Auf dem spanischen Rettungsschiff "Open Arms", das vor Palermo liegt, war es wieder zu Unruhen gekommen. Am frühen Morgen sprangen erneut Menschen über Bord. Die Crew der "Sea-Watch 4" half erneut.
Verzweiflung auf Rettungsschiff "Open Arms"
17.09.2020 - 15:42
Constanze Broelemann
Heute am frühen Morgen setzte das spanische Rettungsschiff "Open Arms" einen Notruf in der Nähe der italienischen Küste ab. Die Situation mit zu diesem Zeitpunkt 275 Menschen an Bord war ausser Kontrolle geraten. Die Crew der "Sea-Watch 4" bot umgehend Hilfe an.
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