Schlacht von Verdun

© epd-bild/Christiane Ried

Im Beinhaus von Douaumont bei Verdun liegen mehr als 130.000 französische und deutsche Soldaten, die in der Schlacht von Verdun gefallen sind und nicht identifiziert werden konnten.

Im Beinhaus von Douaumont bei Verdun liegen mehr als 130.000 franzoesische und deutsche Soldaten, die in der Schlacht von Verdun gefallen sind und nicht identifiziert werden konnten (Foto vom 17.09.2016). Vor dem Beinhaus befindet sich ein Friedhof mit den Graebern von mehr als 16.000 gefallenen franzoesischen Soldaten. Die Schlacht um Verdun, die vor 100 Jahren am 19. Dezember 1916 endete, steht auch heute noch fuer unvorstellbares Grauen und Sinnlosigkeit. Mehr als 700.000 Deutsche und Franzosen liessen in einer beispiellosen Materialschlacht ab dem 21. Februar 1916 ihr Leben, wurden verwundet oder blieben vermisst - ohne dass sich der Frontverlauf wesentlich veraenderte. Die von Bombentreffern vernarbte und deformierte Landschaft laesst auch noch heute das Inferno dieser "Urschlacht des Jahrhunderts" erahnen. (Siehe epd-Bericht vom 10.11.2016)

Themen

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Evangelischer Pfarrer bei einem Feldgottesdienst  im 1. Weltkrieg
Thron und Altar waren im deutschen Kaiserreich eng miteinander verbunden. Der Erste Weltkrieg wurde von den Kirchen "freudig begrüßt, religiös überhöht und materiell unterstützt", wie Historiker urteilen. Die Stimmung des deutschen Protestantismus im Laufe des Ersten Weltkriegs.
 Verdun
Bis der Erste Weltkrieg im November 1918 mit der Niederlage Deutschlands und Österreich-Ungarns endete, hatte er so viele Opfer gefordert wie nie ein Krieg zuvor: Neun Millionen Soldaten und mehr als sechs Millionen Zivilisten waren getötet worden.
Verlustreicher Stellungskrieg statt kurzer Waffengang: Der Materialschlacht des Ersten Weltkriegs fallen ab Frühjahr 1917 auch ungefähr die Hälfte aller Kirchenglocken zum Opfer. Wie es dazu kam und wie Glocken gerettet werden konnten - mehr dazu hier.
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Stapel von alten Fotos mit Unterstand einer Frontpfarrers im ersen Weltkrieg (Montage).
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