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Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) muss sich nach Ansicht ihres Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claussen intensiver mit ihren Kunstgegenständen aus der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen.
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) muss sich nach Ansicht ihres Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claussen intensiver mit ihren Kunstgegenständen aus der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen.
"Nicht völkisch genug" sagten die Nationalsozialisten über Künstler wie Franz Marc, dessen Bilder (l. Der Tiger,1912) und (r. Liegender Hund im Schnee, 1911) 2015 im Städel Museum in Frankfurt gezeigt wurden.
Wie die Nazis zu "entarteter Kunst" standen, ist bekannt. Dass sie sie aber für die Kriegskasse verkaufen wollten, wissen schon weniger Menschen. Und dass ein christlicher Verein dabei eine Rolle spielte, ist kaum bekannt. Eine ungeheuerliche Geschichte.
"Es ist mir wichtig, dass die Forschungsstelle Entartete Kunst mit Hilfe des Bundes auch 2018 ihren Beitrag zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Kunstpolitik leisten kann", erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Freitag in Berlin.
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