Serie

Theologen wehren sich gegen rechten Hass

Durchgestrichenes Hakenkreuz als Aufnäher auf dem Schreibmäppchen

© epd-bild/Norbert Neetz

Durchgestrichenes Hakenkreuz als Aufnäher auf dem Schreibmäppchen eines Schülers in Frankfurt am Main am 7.3.2007. Das Verwenden von Anti-Nazi-Symbolen ist rechtmäßg, wenn diese offenkundig und eindeutig die Gegnerschaft zum Nationalsozialismus ausdrücken. Dies entschied am Donnerstag (15.03.2007) der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (AZ: 3 StR 486/06). Damit hoben die Richter ein Urteil des Landgerichts Stuttgart auf, das im vergangenen Jahr einen 32-jährigen Geschäftsmann wegen des Vertriebs solcher Kennzeichen verurteilt hatte. (Siehe epd-Meldung 03145/15.3.2007)

Hassreden im Internet nehmen zu. Gerade auch, wenn es um das Thema Islam geht. Weil viele kirchliche Gemeinden sich für Geflüchtete engagieren, sind auch Pfarrerinnen und Pfarrer Zielscheibe des Hasses. Wie sie damit umgehen, zeigen die Beispiele in dieser Serie.

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Wahlplakat der NPD
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Kommenden Sonntag sind Wahlen in Europa und in Brandenburg. Vor Pfarrerin Judith Kierschkes Haustür hing ein Wahlplakat der NPD mit Luthers Konterfei. Das wollte sie nicht dulden - und wurde dafür von den Rechtsextremen angezeigt.
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Die Internetseite "Politically Incorrect" hat die Adresse und ein Foto von Pfarrer Herbert Lüdtke aus Steinbach im Taunus veröffentlicht - und seine Leser dazu aufgefordert: Schreibt ihm. Einige Leser haben das gemacht und ihn wild beschimpft. Lüdtke hat Klage eingereicht.
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Markus Nierth hat sich gegen Fremdenhass in Tröglitz in Sachsen-Anhalt gestellt. Dafür bekamen er und seine Familie Morddrohungen. Dennoch wohnt die Familie weiter in Tröglitz. Im Interview erzählt er, wo er die Gründe für den Hass der Menschen sieht.
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