Verschollener Grundstein des Wormser Doms entdeckt

Verschollener Grundstein des Wormser Doms entdeckt
Der seit Ende des Zweiten Weltkriegs verschollene Grundstein des Wormser Doms ist bei Bauarbeiten wiederentdeckt worden.

Arbeiter hätten den Stein aus dem Jahr 1484 bei Aufräumarbeiten gefunden, berichtet der Südwestrundfunk (SWR). Die katholische Pfarrgemeinde Dom St. Peter plant den Bau eines neuen Gemeindehauses und hatte eine Baufirma mit Aufräumarbeiten beauftragt. Ein Mitarbeiter der Firma habe den gut erhaltenen Grundstein im sogenannten Lapidarium (Steindepot) des Doms gefunden.


Dort lag der mehr als 500 Jahre alte Stein dem SWR zufolge offenbar mit der Inschrift nach unten, gemeinsam mit zahlreichen anderen Sandsteinquadern. Deshalb sei er wohl nicht bemerkt worden. Der Stein liege derzeit vor der Witterung geschützt auf einer Palette im nördlichen Seitenschiff des Doms. Künftig solle er wieder einen besonderen Platz am ehemaligen Kreuzgang bekommen.

Der Dom St. Peter zu Worms ist der kleinste der drei rheinischen Kaiserdome in Mainz, Speyer und Worms. Die romanische Kirche wurde von 1130 bis 1181 von Bischof Burchard an der Stelle einer Basilika aus fränkischer Zeit erbaut.

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