Kirchenpräsident ruft zu Diskussion über Afghanistan-Einsatz auf

Kirchenpräsident ruft zu Diskussion über Afghanistan-Einsatz auf
Der neue Kirchenpräsident der Evangelisch-reformierten Kirche, Martin Heimbucher, hat zur kritischen Auseinandersetzung mit den Folgen des Krieges in Afghanistan aufgerufen.

"Das kirchliche Interesse an der weiteren Entwicklung in Afghanistan darf nicht erlahmen", sagte Heimbucher am Donnerstag in Leer. "Wir sind verpflichtet da genau hinzuschauen, denn es sind unsere Leute, die wir als Soldaten und Militärgeistliche in den Einsatz schicken."

Zur Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer gehören rund 183.500 Mitglieder in 145 Gemeinden zwischen Ostfriesland und dem Allgäu. Die Evangelische Kirche in Deutschland hatte zu Wochenbeginn ein Papier zum Krieg in Afghanistan veröffentlicht.

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