Weihnachtsbotschaft: Weltkirchenrat beklagt soziale Spaltungen

Weihnachtsbotschaft: Weltkirchenrat beklagt soziale Spaltungen
Der Weltkirchenrat beklagt in seiner Weihnachtsbotschaft Spaltungen und Feindseligkeiten zwischen Nationen und Kulturen. Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), der norwegische Pfarrer Olav Fykse Tveit, rief alle "Menschen guten Willens" auf, sich für einen weltweiten gerechten Frieden zu engagieren. Tveit verurteilte zugleich eine Politisierung der Religion als Mittel zur versuchten Rechtfertigung von Gewalt.

Der ÖRK-Generalsekretär verlangte zudem mehr Hilfe für Flüchtlinge, Migranten, für verfolgte Menschen im Nahen Osten sowie dem Kongo. Tveit: "Möge der Segen der Weihnachtszeit Sie begleiten, und möge das aufgehende Licht aus der Höhe die ganze Welt besuchen", fügte er hinzu.
Dem 1948 gegründeten ÖRK gehören mehr als 340 Mitgliedskirchen an, die zusammen über 500 Millionen Christen aus protestantischen, orthodoxen, anglikanischen und anderen Traditionen in mehr als 110 Ländern repräsentieren. Es gibt eine Zusammenarbeit mit der römisch-katholischen Kirche, die dem Rat aber nicht angehört.

Auch der Lutherische Weltbund (LWB) ruft in in seiner Weihnachtsbotschaft zum Schutz von Migranten und Flüchtlingen auf. Die christliche Botschaft gelte allen, die unterdrückt werden, in Armut leben sowie allen Menschen ohne Hoffnung, erklärte der LWB-Präsident, der palästinensische Bischof Munib A. Younan: "Lasst uns diese Botschaft der Erlösung und Befreiung verbreiten unter allen Menschen, die sich nach Würde, Religionsfreiheit sowie nach wirtschaftlicher Gerechtigkeit sehnen." Der 1947 gegründete LWB mit Sitz in Genf repräsentiert rund 70 Millionen Christen in 79 Ländern.
 

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