ZDF zeigt am Karfreitag Doku über Christenverfolgung

ZDF zeigt am Karfreitag Doku über Christenverfolgung
Nicht nur im Römischen Reich in den ersten drei Jahrhunderten nach Christi Geburt wurden Christen grausam gefoltert und umgebracht. Auch heute wird wieder von "Christenverfolgung" gesprochen. Sie findet vorwiegend im Osten und in islamischen Ländern statt.

Die ZDF-Dokumentation "Gefährlicher Glaube – 2000 Jahre Christenverfolgung", die am Karfreitag um 19.30 Uhr ausgestrahlt wird, geht der Frage nach, wo die Verfolgung von Christen ihre Wurzeln hat. Gehört es zur Nachfolge dazu, dass Christen sich auf Gewalt und Folter gefasst machen müssen? Warum verfolgen Menschen einander, und wie sind Christen in den vergangenen 2000 Jahren mit Andersglaubenden umgegangen? Der Film geht auch auf Verbindungen zwischen Politik, Staat und Religion ein.

Zu Wort kommen in der Dokumentation Christen, die Verfolgung am eigenen Leib erlebt haben. Um die historischen und aktuellen Ereignisse einzuordnen, geben unter anderem der Erlanger Menschenrechtsexperte Heiner Bielefeldt, seit 2010 UN-Sonderberichterstatter über Religions- und Weltanschauungsfreiheit, der Bonner Sozialtheologe Thomas Schirrmacher sowie der Bibelexeget Thomas Söding aus Bochum ihre Einschätzungen ab.