Minister Schünemann: Verfolgten Christen Zuflucht gewähren

Minister Schünemann: Verfolgten Christen Zuflucht gewähren
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) fordert ein entschiedeneres Eintreten Deutschlands gegen Christenverfolgungen weltweit.

"Deutschland muss sein außenpolitisches Gewicht einsetzen, um den Schutz bedrängter Christen vor Ort zu verbessern. Denjenigen, die schutzlos der Verfolgung ausgesetzt sind, muss eine Zufluchtstätte geboten werden", schreibt Schünemann in einem Beitrag für das Münchner Nachrichtenmagazin "Focus". Die bedrohliche Lage für viele Christen solle klar zur Sprache gebracht werden.

Konkret verlangte der CDU-Politiker: "Wir dürfen im Dialog mit dem NATO-Partner Türkei Anfeindungen gegen die dort lebenden Christen nicht ausblenden." Wer EU-Mitglied werden wolle, müsse seinen Minderheiten volle Religionsfreiheit ermöglichen, wie sie umgekehrt die Muslime in Deutschland genießen.

Am zweiten Weihnachtstag wird in katholischen Gottesdiensten mit Fürbitten der Christen gedacht, die weltweit Ausgrenzung und Unterdrückung ausgesetzt sind. Am 26. Dezember feiert die Kirche das Fest des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers des Christentums.

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