Körtner wird Kuratoriumsvorsitz der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Körtner wird Kuratoriumsvorsitz der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen
Der evangelische Theologieprofessor Ulrich Körtner (55) ist neuer Kuratoriumsvorsitzender der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) berief den Theologen in diese Funktion, wie die EKD am Mittwoch in Hannover mitteilte.

Körtner folgt auf den Leipziger Systematiker Matthias Petzoldt. Seit 1992 ist Körtner Ordinarius für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Zudem ist er Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Wiener Uni.

Die 1960 gegründete Einrichtung ist die zentrale wissenschaftliche Studien-, Dokumentations- und Beratungsstelle der EKD für religiöse und weltanschauliche Strömungen der Gegenwart. Die Zentralstelle hat ihren Sitz in Berlin. Vorgängereinrichtung war die 1921 gegründete Apologetische Centrale, die 1937 vom NS-Regime geschlossen wurde.

Arbeitsschwerpunkte sind Strömungen des säkularen und religiösen Zeitgeistes, pfingstlerische und charismatische Gruppen, außerchristliche Religionen, neue religiöse Bewegungen und interreligiöser Dialog, christliche Sondergemeinschaften, Psychoszene und Scientology sowie Esoterik, Okkultismus, Spiritismus und Satanismus. Arbeitsergebnisse werden in einem monatlichen Materialdienst veröffentlicht.

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