EU-Kommission hilft "Sandy"-Opfern in der Karibik

EU-Kommission hilft "Sandy"-Opfern in der Karibik
Die EU-Kommission hat sechs Millionen Euro für die Opfer des Hurrikans "Sandy" in Haiti und Kuba zur Verfügung gestellt. "Die Ernte ist vielerorts vernichtet, Häuser und Infrastruktur sind zerstört", sagte die EU-Nothilfekommissarin Kristalina Georgiewa am Donnerstag in Brüssel.

Mit dem Geld will die EU-Kommission Lebensmittel und Reparaturmaterial bezahlen und für die betroffenen Bauern Saatgut und Werkzeuge kaufen. Der Wirbelsturm "Sandy" war in der letzten Oktoberwoche quer durch die Karibik gerast, bevor er auf die Ostküste der USA traf.

Insgesamt kamen rund 200 Menschen ums Leben. In Haiti verursachten die heftigen Regenfälle Schlammlawinen und Überschwemmungen, während in Kuba vor allem die östlichen Provinzen um die Metropole Santiago betroffen sind.

Schwere Schäden und Todesfälle verzeichneten auch Puerto Rico, die Dominikanische Republik, Jamaica und die Bahamas. "Der Hurrikan Sandy ist das jüngste Beispiel für immer häufigere Naturkatastrophen, gegen die nicht einmal gut vorbereitete Länder wie die USA immun sind", sagte Georgiewa.
 

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