Wieder Selbstverbrennung eines jungen Tibeters

Wieder Selbstverbrennung eines jungen Tibeters
Kurz vor dem Parteitag der chinesischen Kommunisten hat sich nach Angaben von Menschenrechtlern erneut ein Tibeter aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Brand gesteckt.

Der junge Bauer und Vater von zwei Kindern in Tibets Nachbarprovinz Qinghai sei am Sonntag an den Verbrennungen gestorben, teilte die Internationale Kampagne für Tibet am Montag in Washington mit. Seit Februar 2009 wurden damit 63 Selbstverbrennungen von Tibetern gezählt.

Vor wenigen Tagen hatte sich die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, besorgt an die chinesische Führung gewandt. "Soziale Stabilität in Tibet kann niemals durch strenge Sicherheitsvorkehrungen und die Unterdrückung der Menschenrechte erreicht werden", erklärte sie.  Peking sollte Empfehlungen internationaler Organisationen und der Vereinten Nationen prüfen.

Chinas Kommunistische Partei kommt am Donnerstag zu ihrem 18. Parteitag in Peking zusammen, der einen Führungswechsel in Staat und Partei einleiten soll. Landesweit gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen.

 

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