Frankreich fordert UN-Schutzzonen in Syrien

Frankreich fordert UN-Schutzzonen in Syrien
Frankreichs Präsident François Hollande hat UN-Schutzzonen auf syrischem Territorium gefordert, das unter Kontrolle der Rebellen ist.

Die UN sollten den Menschen in Syrien ohne Verzögerung alle nötige Hilfe gegen Attacken der Assad-Truppen zukommen lassen, sagte Hollande am Dienstag (Ortszeit) vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York.

Hollande sprach am ersten Tag der Generaldebatte der Vollversammlung zu den Staats- und Regierungschefs der UN-Mitgliedsländer. Der französische Präsident betonte, dass Syrien unter der herrschende Assad-Regierung keine Zukunft als Mitglied der Weltgemeinschaft haben dürfe.

Vor Hollande hatte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ein Eingreifen des UN-Sicherheitsrates in Syrien gefordert. Der UN-Sicherheitsrat müsste die Einrichtung der von Hollande geforderten Schutzzonen in Syrien anordnen. Frankreich gehört dem Sicherheitsrat als ständiges Mitglied an.

Bislang verhindern die UN-Vetomächte Russland und China eine härtere Gangart des UN-Sicherheitsrates gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad. Im März 2011 brach ein Volksaufstand gegen Assad los, der in einen Bürgerkrieg eskalierte. Mehr als 20.000 Menschen starben.

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