EKD zeigt Solidarität mit Menschen in Iran

Die Synodalen zeigen auf dem Gruppenfoto die Slogan der Freiheitsbewegung aus dem Iran hoch.

© epd-bild/Jens Schulze

Die Synodalen der EKD setzen ein Zeichen ihrer Solidarität mit der Freiheitsbewegung und den mutigen Frauen in Iran. Mit dabei ist die Präses der Synode der EKD Anna-Nicole Heinrich und die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus.

Evangelische Kirche für Freiheit
EKD zeigt Solidarität mit Menschen in Iran
Viele Synodale der EKD haben sich zu einem Foto versammelt, um ihre Solidarität mit den Menschen im Iran auszudrücken. Die Veranstalter hoffen, dass das Foto mit dem Slogan der Freiheitskämpfer:innen um die Welt geht.

Auf der EKD-Synode in Magdeburg haben sich am Montagabend ein Großteil der Vertreter:innen des evangelischen Kirchenparlaments versammelt, um ihre Solidarität mit der Freiheitsbewegung im Iran auszudrücken. Für das Foto haben die Synodalen Schilder mit den Slogan der Widerstandbewegung in dem islamischen Land hochgehalten: "Frau, Leben, Freiheit".  

Die Synode hatte zwei Christen aus dem Iran eingeladen, Narges und Hamid, die über die Situation ihrer Verwandten im Iran sprachen, über die Hoffnungen der Menschen auf Freiheit. Auch die Ratsvorsitzende der EKD Annette Kurschus dankte den beiden Christen aus dem Iran, die in Deutschland leben und arbeiten. Es sei kostbar, die beiden Stimmen aus dem Iran zu hören, sagte sie.

Auf dem Podium stellte EKD-Ratsmitglied Silke Lechner den beiden Exil-Iranerinnen Fragen über die Situation in dem Land. Lechner sagte: "Wir sind eine Kirche der Freiheit" und sie hoffe, dass das Foto um die Welt gehe. Es sei ein Zeichen der Solidarität aus Deutschland mit der Freiheitsbewegung im Iran.

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