Viele Tote in Ägypten - Steinmeier kondoliert

Zerstörte religiöse Bilder auf Holzbank in der koptischen Abu-Sefein-Kirche

© Tarek Wajeh/dpa

Zerstörte religiöse Bilder stehen auf einer Holzbank in der koptischen Abu-Sefein-Kirche, nachdem dort ein Großbrand ausgebrochen ist. Bei dem Brand im Großraum von Kairo sind viele Menschen ums Leben gekommen.

Brand in koptischer Kirche
Viele Tote in Ägypten - Steinmeier kondoliert
Nach einem Brand mit Dutzenden Toten in einer koptischen Kirche hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi kondoliert.

Wie das Bundespräsidialamt am Montag in Berlin mitteilte, schrieb er: "Es macht mich zutiefst traurig, dass so viele Christinnen und Christen, die sich zum Gottesdienst versammelt hatten, in den Flammen umgekommen sind."

Bundespräsident Steinmeier drückte den Angehörigen der Getöteten sein Mitgefühl aus und wünschte den Verletzten eine rasche Genesung.

Den ägyptischen Präsidenten bat Steinmeier, die Anteilnahme des deutschen Staatsoberhauptes auch an Papst Tawadros II. zu übermitteln, das Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche.

Menschen tragen einen Sarg während der Beerdigung der Opfer eines Großbrandes in der koptischen Abu-Sefein-Kirche.

Das Feuer war laut Online-Plattform der staatlichen Zeitung "Al-Ahram" am Sonntagmorgen in einer Kirche in Gizeh im Großraum Kairo ausgebrochen.

Vor allem durch die starke Rauchentwicklung seien mehr als 40 Menschen getötet worden. Als Grund für das Unglück wurde ein technischer Defekt in einer Klimaanlage genannt.

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Von koptischen Christen in Ägypten hört man oft nur, wenn sie wieder Opfer von Anschlägen geworden sind. Dabei gehören die Kopten zu den ältesten Christen. Heute feiern sie ihren Karfreitag. Mehr Informationen zu ihrem Glauben, ihren Wurzeln und ihre Traditionen gibt’s hier.
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