Düsseldorf will den Kirchentag

Radschläger Figuren auf Gullideckel in Düsseldorf

© Wikipedia/Mabit1/CC BY-SA 4.0

Die Radschläger sind ihr Wahrzeichen: die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf will 2027 Gastgeberin des Kirchentags werden.

Protestantentreffen 2027
Düsseldorf will den Kirchentag
Der Rat der Stadt Düsseldorf will den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2027 in die NRW-Landeshauptstadt einladen. Die Ratsmitglieder stimmten mit großer Mehrheit dafür, eine entsprechende Einladung an die Veranstalter auszusprechen.

 Die Stadt unterstützt das kirchliche Großereignis finanziell mit 4,3 Millionen Euro. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, begrüßte die Entscheidung: "Ich freue mich sehr, dass mit dem positiven Beschluss des Stadtrats eine weitere Weiche für den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2027 in Düsseldorf gestellt wurde." Die endgültige Entscheidung über den Tagungsort für den Kirchentag trifft das Kirchentagspräsidium in Fulda.

Der evangelische Kirchentag findet seit 1949 an wechselnden Orten statt - bis 1954 jährlich, seit 1957 alle zwei Jahre. Zuletzt war er 2019 in Dortmund zu Gast. 2021 gab es einen Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main, dessen Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie fast ausschließlich digital angeboten wurden.

Der kommende evangelische Kirchentag wird 2023 in Nürnberg gefeiert, 2025 soll das Glaubensfest in Hannover stattfinden. Zu der fünftägigen Großveranstaltung werden mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

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