Akademie legt Augenmerk auf Frauenrolle

Verena Grüter, Direktorin der Evangelischen Akademie Loccum, vor dem Kloster Loccum.

© epd-bild/Nancy Heusel

Verena Grüter, Direktorin der Evangelischen Akademie Loccum, steht seit September 2021 an der Spitze der Akademie. Sie betont, dass Frauen mit Migrationshintergrund oft mehrfach ausgegrenzt seien.

Loccumer Kolloquium
Akademie legt Augenmerk auf Frauenrolle
Die Evangelische Akademie Loccum will bei ihren Tagungen im ersten Halbjahr 2022 ein besonderes Augenmerk auf die Rolle von Frauen legen.

Die "Me-Too"-Kampagne habe in erschreckender Weise offengelegt, wie Frauen etwa im Kulturbetrieb sexuell ausgebeutet würden, schreibt die neue Akademie-Direktorin Verena Grüter im neuen Halbjahresprogramm. Deshalb soll das 67. Loccumer Kulturpolitische Kolloquium vom 18. bis 20. Februar der Frage nachgehen, wie Macht in kulturellen Einrichtungen ausgeübt werde.

Zwei Veranstaltungen zur Migrationspolitik im März und Juni beleuchten zudem besonders die Situation geflüchteter Frauen. "Frauen mit Migrationshintergrund sind oft mehrfach ausgegrenzt", schreibt Grüter, die seit September an der Spitze der Akademie steht.

Mädchen und Frauen mit Fluchtbiografie könnten aber Strategien der Selbstermächtigung lernen, um ihren Lebensweg in Deutschland zu gestalten. Insgesamt plant die in Loccum bei Nienburg ansässige Akademie von Januar bis Juli 35 Tagungen. Loccum gehört zu den ältesten und renommiertesten unter den 17 evangelischen Akademien in Deutschland.

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