AfD-Kandidat für Bundestagspräsidium fällt durch

AfD-Kandidat für Bundestagspräsidium fällt durch

Auch in der neuen Wahlperiode ist die AfD nicht im Bundestagspräsidium vertreten. Der von der Fraktion aufgestellte Kandidat für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten, Michael Kaufmann, erhielt bei der konstituierenden Sitzung am Dienstag nicht die erforderliche Mehrheit der Stimmen. 553 Abgeordnete stimmten gegen Kaufmann, 118 für den Thüringer Abgeordneten und dortigen Landtagsvizepräsidenten. 29 Parlamentarier enthielten sich, 27 Stimmen war ungültig.

Bereits in der vergangenen Legislaturperiode, in der die AfD erstmals im Bundestag vertreten war, scheiterten alle Kandidaten der AfD für das Präsidium des Parlaments. Insgesamt sechs Kandidaten bewarben sich für das Gremium, die in jeweils drei Wahlgängen nicht die nötige Mehrheit erhielten.

Dem Präsidium des Bundestags gehören künftig damit weiter sechs Mitglieder an. Neue Bundestagspräsidentin ist Bärbel Bas (SPD). Als Vizepräsidenten wiedergewählt wurden am Dienstag Claudia Roth (Grüne), Wolfgang Kubicki (FDP) und Petra Pau (Linke). Zu neuen Stellvertreterinnen der Präsidentin gewählt wurden Aydan Özoguz (SPD) und Yvonne Magwas (CDU).