Terrorverdacht: Deutsche sollen Söldnertruppe für Jemen geplant haben

Terrorverdacht: Deutsche sollen Söldnertruppe für Jemen geplant haben

Zwei ehemalige Bundeswehrsoldaten sollen den Aufbau einer paramilitärischen Einheit für den Einsatz im Bürgerkrieg im Jemen geplant haben. Wie die Bundesanwaltschaft am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte, hatten die am frühen Morgen festgenommenen Männer vor, eine unter ihrem ausschließlichen Kommando stehende Söldnertruppe aufzubauen. Dieser hätten zwischen 100 und 150 Mann angehören sollen, vornehmlich ehemalige Angehörige der Bundeswehr und frühere Polizisten.

Spezialkräfte der Bundespolizei hätten die beiden Männer im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie in München festgenommen. Zudem sei veranlasst worden, die Wohnungen der beiden Festgenommenen zu durchsuchen. Darüber hinaus seien in Baden-Württemberg und Bayern Räume von vier Personen durchsucht worden, die nicht tatverdächtig seien.

Laut Bundesanwaltschaft war das wesentliche Motiv der beiden Männer, einen monatlichen Söldnerlohn von rund 40.000 Euro für jedes Mitglied der Einheit zu erzielen. Die Finanzierung der Truppe habe durch Dritte, vorzugsweise Saudi-Arabien, erfolgen sollen.