Christliche Unternehmer diskutieren über Klimawandel

Neben einer alten Kirche in Bremerhaven steht ein Windrad.

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Christliche Unternehmer diskutieren in Bremen über klimagerechtes Wirtschaften.

Nachhaltige Wirtschaft
Christliche Unternehmer diskutieren über Klimawandel
Unter der Leitfrage "Klimawandel entschleunigen! Was können wir tun?" kommen christliche Unternehmer aus ganz Deutschland am 9. und 10. Oktober nach Bremen. Diskutiert werden technische Innovationen und nachhaltige Politik.

Bei dem Treffen handelt es sich nach Angaben der Organisatoren um die Jahrestagung der "Initiative für evangelische Verantwortung in der Wirtschaft". Im Vorfeld sagte der Vorsitzende der Initiative, Ralf Swetlik: "Die Klimakrise passiert jetzt, sie ist global, ihre Folgen sind dramatisch und sie zwingt uns zu noch konsequenterem Handeln." Swetlik zufolge kommen etwa 150 Firmenchefs zu der Jahrestagung in das Bremer Maritim-Hotel.

Nötig seien mehr Investitionen in den Hochwasserschutz, neu gestaltete Städte, weniger Fleisch auf dem Speisezettel sowie Sonnen- und Windenergie statt fossiler Brennstoffe, sagte Swetlik. Der Kampf gegen die Corona-Pandemie habe gelehrt, dass "wir bereit sind, effektive Maßnahmen gegen ein Problem zu ergreifen, wenn es wirklich nötig ist". Gefragt seien konsequente Emissionsbegrenzungen, gemeinsam mit innovativen Technologien und nachhaltiger Politik.

Die "Initiative für evangelische Verantwortung in der Wirtschaft" ist 1996 in Bonn gegründet worden und ermutigt seitdem Menschen, deren berufliches Handeln in christlicher Verantwortung auszuüben. Ungefähr 550 Führungskräfte aus Wirtschaft, Kirche und Hochschulen sowie Vertreter der freien Berufe treffen sich in 20 Regionalgruppen zu Erfahrungsaustausch, Inspiration und Gemeinschaft.