Werberat spricht sechs Rügen wegen sexistischer Werbung aus

Werberat spricht sechs Rügen wegen sexistischer Werbung aus

Der Deutsche Werberat hat sechs öffentliche Rügen wegen sexistischer Werbung ausgesprochen. Bei drei der sechs Rügen handele es sich um frauenherabwürdigende Motive auf Fahrzeugen, die übrigen drei sexistischen Motive seien auf einem Plakat, in einer Anzeige sowie in einer In-App-Werbung abgebildet, teilte der Werberat am Montag in Berlin mit.

Oft zeigten sich eher kleinere Handwerks- oder Dienstleistungsbetriebe uneinsichtig und änderten oder stoppten ihre vom Werberat beanstandete Werbung nicht. Die überwiegende Mehrheit der Werbetreibenden hingegen folge dem Votum der Selbstkontrolleinrichtung, wie die Durchsetzungsquote des Werberats belege, die seit Jahren über 90 Prozent liege, hieß es weiter.

Der Werberat besteht seit 1972 und ist die Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft. Das Gremium wird von den im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft zusammengeschlossenen Organisationen aus Handel, Agenturen, Medien, Forschung und Werbeberufen getragen.