EKD regt Dialog mit Pfingstgemeinden an

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EKD regt Dialog mit Pfingstgemeinden an
Die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) will den Dialog mit Gemeinden der christlichen Pfingstbewegung verstärken. Dazu ist jetzt eine Orientierungshilfe für Gemeinden erschienen.

Die Kammer für Weltweite Ökumene der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) spricht sich für einen Austausch mit Gemeinden der christlichen Pfingstbewegung aus. Ziel sei es, die Pfingstkirchen als theologische Gesprächspartnerinnen ernst zu nehmen, erklärte die Kammer-Vorsitzende Ulrike Link-Wieczorek zur Präsentation der EKD-Publikation "Pfingstbewegung und Charismatisierung. Zugänge - Impulse - Perspektiven" in Hannover.

Den Band versteht die Kammer als Orientierungshilfe für Gemeinden, christliche Bildungseinrichtungen, ökumenische Organisationen und Theologen. Er soll helfen, eine kritische Auseinandersetzung mit Pfingstgemeinden zu suchen. Nach einer langen Geschichte von gegenseitigen Vorurteilen und Verwerfungen ermutige das Buch zu einem konstruktiven Dialog, sagte EKD-Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber. Neben der historischen Entwicklung stelle es bereits bestehende Kontakte vor und beleuchte unter anderem das soziale wie politische Engagement der Pfingstbewegung.

Pfingstgemeinden und die sogenannte charismatische Bewegung breiten sich Bosse-Huber zufolge rasch aus und veränderten in vielen Ländern des globalen Südens, aber auch mittlerweile in Europa, die konfessionelle Landschaft. Ein Viertel der Christen gehört ihren Angaben nach pfingstlichen oder charismatischen Gruppierungen an.

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