UN: Staaten fordern von China Zugang zu Region Xinjiang

UN: Staaten fordern von China Zugang zu Region Xinjiang

Kanada, Deutschland und mehr als 40 weitere Staaten haben von China den ungehinderten Zugang für unabhängige Beobachter in die Region Xinjiang gefordert. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, solle die Berichte über die Festsetzung von mehr als einer Million Menschen überprüfen, forderten die Staaten am Dienstag in Genf.

Vor dem UN-Menschenrechtsrat verlangten die Staaten von China weiter die Sicherstellung grundlegender Freiheiten in Tibet und Hongkong. Im UN-Rat stellten sich auch Frankreich, Großbritannien und die USA hinter die Erklärung, die auf Initiative der Regierung in Ottawa zustande kam. Berichten zufolge halten Chinas Behörden in Xinjiang Angehörige der Uiguren und anderer muslimischer Minderheiten zwangsweise in Camps fest.

Zwangsarbeit und Folter sei in den Lagern auf der Tagesordnung. Kanada sprach von "kollektiver Unterdrückung religiöser und ethnischer Minderheiten". China weist die Anschuldigungen zurück und verwahrt sich gegen Einmischungen in seine inneren Angelegenheiten. UN-Diplomaten betonten, Peking werde keine internationalen Ermittlungen in Xinjiang zulassen.