Bedford-Strohm verurteilt Angriffe auf Synagogen

Bedford-Strohm verurteilt Angriffe auf Synagogen

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat die Anfeindungen gegen Juden und Angriffe auf Synagogen in Deutschland verurteilt. Politische Diskussionen mit unterschiedlichen Meinungen über den Nahostkonflikt müssten geführt werden, erklärte er am Freitag. Angriffe auf Synagogen hätten aber nichts, "aber auch gar nichts mit Politik zu tun", ergänzte er. Sie richteten sich gegen Jüdinnen und Juden als Glaubensgemeinschaft. "Mit Meinungsfreiheit hat das nichts zu tun. Denn Antisemitismus ist keine Meinung, sondern eine menschenverachtende Haltung", betonte Bedford-Strohm.

Angesichts der Eskalation im Nahost-Konflikt war es in den vergangenen Tagen bundesweit an mehrere Orten zu antisemitischen Demonstrationen und Gewalt gegen jüdische Einrichtungen gekommen. Dabei wurden Israel-Flaggen verbrannt und antisemitische Parolen gerufen.

Bedford-Strohm sagte mit Blick auf den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, seine Gedanken und Gebete richteten sich auf das Heilige Land. Es sei schrecklich, was dort passiere. "Alle verlieren, wenn die Gewalt weiter eskaliert", sagte er.

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