Christliche Hilfswerke bilden gemeinsame Marke "Coworkers"

Christliche Hilfswerke bilden gemeinsame Marke "Coworkers"

Drei christliche Hilfswerke begeben sich unter ein gemeinsames Marken-Dach: Die Stuttgarter Vereine "Hilfe für Brüder", Christliche Fachkräfte International und Co-Workers International treten künftig unter dem Namen "Coworkers" auf. Das englische Wort "Co-Working" bedeutet Zusammenarbeit, erklärten die Organisationen am Donnerstag. Momentan habe das Hilfswerk Projekte in rund 90 Ländern sowie Entwicklungshelfer und Freiwillige in etwa 50 Ländern.

Vorgestellt wurde die neue Marke bei der "Stuttgarter Konferenz für Weltmission", die in diesem Jahr am Himmelfahrtstag aufgrund der Corona-Pandemie online stattfinden musste. Für Bernd Lutz (Christliche Fachkräfte International) drückt der neue Name das Miteinander von Menschen aus verschiedenen Regionen der Welt "hervorragend" aus. "Mission und Entwicklungszusammenarbeit sind heute längst keine Einbahnstraße mehr, wo wir aus dem reichen Norden kommen und den Menschen im globalen Süden Bescheid sagen, wo es langgeht", betonte er. Die Zusammenarbeit finde vielmehr auf Augenhöhe statt.

Die gemeinsame Dachmarke soll den Angaben zufolge auch dazu dienen, die Kommunikation "schlanker zu machen" und damit Kosten einzusparen. Rechtlich bleiben die drei Vereine aber weiterhin erhalten. Die Geschäftsleitung von Coworkers besteht aus Bernd Lutz (Leiter Fachkräfte), Désirée Schad (Leiterin Freiwillige) und Tobias Köhler (Leiter Projekte).

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