NRW erweitert Schutz für jüdische Orte

NRW erweitert Schutz für jüdische Orte

Nach den Angriffen auf Synagogen in Bonn und Münster hat Nordrhein-Westfalen laut Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Schutzmaßnahmen für "herausragende jüdische Orte" erhöht. Für alle anderen jüdischen Orte werde es zudem eine aktuelle Beurteilung der Gefährdungslage geben, sagte der CDU-Vorsitzende am Mittwoch in Düsseldorf. Die Sicherheit und das Existenzrecht Israels seien Teil der deutschen Staatsräson. "Wir dulden weder antijüdische Polemik, wird dulden keine Gewalt, wir dulden keinen Antisemitismus, nicht auf unseren Straßen, nicht auf unseren Schulhöfen, nicht im Internet", betonte Laschet.

In Bonn hatten mehrere Personen laut Polizei den Eingang einer Synagoge attackiert. Aus Münster meldete die Polizei mehrere Zeugen, die von einer Gruppe vor der Synagoge berichteten, die eine israelische Fahne verbrenne.

Aktuell eskaliert der Nahost-Konflikt. Nach drohenden Zwangsräumungen von Wohnungen in Ost-Jerusalem, in denen Palästinenser leben, war es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen protestierenden Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften gekommen. Zugleich spitzt sich die militärische Auseinandersetzung zu. Aus dem Gazastreifen werden Raketen auf Israel abgefeuert, im Gegenzug fliegt die israelische Luftwaffe Angriffe.

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