Ausgezeichnet: "Freudensprünge" und "Bewegte (W)orte"

Gottesdienstpreis 2021 geht an Kirchengemeinden in Flensburg und Karlsruhe.

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Prämiert wurden kreative Youtube Videos zu Ostergottesdiensten 2020: die „Freudensprünge“ der Flensburger St. Petri-Kirchengemeinde von BMX-Biker Vincent Unrath vor der Orgelempore und die „Bewegten (W)orte“ aus der Kirchengemeinde Palmbach, die eine konzentrierte Liturgie mit Gebet in der örtlichen Waldenserkirch und Gedanken zu Tod und Auferstehung von Pfarrerin Anne Helene Kratzert aufzeichneten.

Ausgezeichnet: "Freudensprünge" und "Bewegte (W)orte"
Gottesdienstpreis 2021 an Gemeinden in Flensburg und Karlsruhe
Der Gottesdienstpreis 2021 geht an Kirchengemeinden in Flensburg und Karlsruhe. Das teilte die Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes am Mittwoch in Kassel mit. Sie zeichnet mit dem Preis die besten digitalen Ostergottesdienste des Jahres 2020 aus.

Über 60 digitale Ostergottesdienste seien eingereicht worden, heißt es in der Mitteilung. Die Kirchengemeinden hätten "mutige und kreative Antworten" auf die Frage gefunden, wie in Zeiten der Pandemie, in der Zusammenkünfte verboten sind, die Auferstehung Jesu Christi gefeiert werden könne.

Ausgezeichnet wurden die "Freudensprünge" aus Flensburg und die "Bewegten (W)orte" aus Karlsruhe. Die Flensburger St. Petri-Kirchengemeinde ließ den BMX-Fahrer Vincent Unrath die Osterfreude mit spektakulären Sprüngen zwischen Orgelempore und Altar zum Ausdruck bringen.

Der Stadtkirchenbezirk Karlsruhe überzeugte mit einer viereinhalb Minuten langen Andacht aus der Kirchengemeinde Palmbach, die eine konzentrierte Liturgie mit Gebet in der Waldenserkirche, Gedanken zu Tod und Auferstehung auf dem Palmbacher Friedhof und einem Segen bereithielt, den Pfarrerin Anne Helene Kratzert unterwegs auf einer Landstraße sprach.

Die Jurymitglieder lobten, wie die Preisträger das Prinzip "Form folgt Funktion" umgesetzt hätten und wie mit dem digitalen Medium gearbeitet worden sei. "Beide Videos sind kurzweilig und unterhaltsam. Sie berühren auf sehr unterschiedliche Weise mit ihren Botschaften." Gleichzeitig seien die Gottesdienste technisch sehr gut gemacht.

Die Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes verleiht den mit 3.000 Euro dotierten Gottesdienstpreis seit 2009. Bisher wurden mehr als 15 Einrichtungen und Initiativen für ihre innovative und qualitative Gottesdienstarbeit ausgezeichnet.

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