EKD-Synode kommt neu zusammen und regelt Schwaetzer-Nachfolge

Nachfolger für EKD-Spitze gesucht

©epd-bild/Heike Lyding

Die Neuwahl des Präsidiums der EKD-Synode steht an: Nach fast acht Jahren im Amt stellt sich die 79-jährige Synodenpräses Irmgard Schwaetzer nicht noch einmal zur Wahl als Präses.

EKD-Synode kommt neu zusammen und regelt Schwaetzer-Nachfolge
Die obersten Parlamente der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) konstituieren sich zu Beginn einer sechsjährigen Amtszeit neu. Im Mittelpunkt der digitalen Tagung vom 6. bis 8. Mai steht die Neuwahl des Präsidiums der EKD-Synode. Nach fast acht Jahren im Amt stellt sich die 79-jährige Synodenpräses Irmgard Schwaetzer nicht noch einmal zur Wahl.

Bei der Tagung berät nicht nur die EKD-Synode in veränderter Zusammensetzung. Auch die Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und die Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen (UEK) kommen erstmals mit neu bestimmten Vertreterinnen und Vertretern zusammen.

Die 128 EKD-Synodalen werden das Präsidium am Samstag, dem letzten Tag der Sitzung, neu wählen, wie die EKD am Mittwoch in Hannover mitteilte. Neben Präses Schwaetzer gehören ihm bislang zwei Vizepräsides und vier Beisitzerinnen und Beisitzer an.

Bereits die Vorgängersynode hatte im November vergangenen Jahres ihre letzte Sitzung wegen der Corona-Pandemie nur digital abhalten können. Sie billigte vor dem Hintergrund zurückgehender Steuereinnahmen und Kirchenmitgliedszahlen ein Sparkonzept, das einen Zeitraum bis 2030 umfasst.

Die neue Synode soll im November zum zweiten Mal tagen, um unter anderem den 15 Mitglieder umfassenden Rat der EKD neu zu wählen. Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm scheidet dann als oberster Repräsentant der rund 20,7 Millionen deutschen Protestanten aus dem Amt.

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