Zentralrat der Muslime: Ramadan erneut mit großen Einschränkungen

Zentralrat der Muslime: Ramadan erneut mit großen Einschränkungen

Köln, Berlin (epd). Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) wünscht allen Muslimen einen gesegneten Ramadan. Der Fastenmonat mit seinen gemeinschaftlichen Elementen wie dem Fastenbrechen nach Sonnenuntergang (Iftar), Koranlesungen in den Moscheen, traditionellen Nachtgebeten (Tarawih) und den Freitagsgebeten stehe nun zum zweiten Mal unter dem Eindruck großer Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek am Montag.

Allerdings hätten sich seit Beginn der Corona-Pandemie die mit den Behörden abgestimmten Hygiene- und Abstandsreglungen für die Moscheen bewährt, erklärte Mazyek. "Wir verzichten neben dem gebotenen Fasten während des Tages nicht auf die Verrichtung der zusätzlichen Gebete, denn diese werden wir wie im Vorjahr auch in unseren Häusern und Wohnungen durchführen, im engsten Kreis der Familie", erklärte Mazyek. So würden neben den Moscheen auch Wohnungen zu Orten der Anbetung Gottes. Der ZMD-Vorsitzende dankt allen Muslimen und ihren Freunden für ihr Engagement in der Pandemie, für die Unterstützung in den Gemeinden und Alternativangeboten, etwa im Internet.

Der diesjährige Fastenmonat Ramadan beginnt an diesem Dienstag und endet am 12. Mai. Der erste Tag des Festes des Fastenbrechens, der auf Arabisch Eid al-Fitr, auf Türkisch Bayram genannt wird, fällt damit auf den 13. Mai. Der muslimische Kalender richtet sich nach dem Mond, damit fällt der Ramadan immer auf einen anderen Tag des georgianischen Kalenders. Der Zeitraum kann von Land zu Land unterschiedlich sein.

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