Regierung nimmt Rechte sexueller Minderheiten weltweit in den Blick

Regierung nimmt Rechte sexueller Minderheiten weltweit in den Blick

Die Bundesregierung will sich in ihrer Außen- und Entwicklungspolitik gezielter für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzen. Das Bundeskabinett in Berlin beschloss am Mittwoch ein "LSBTI-Inklusionskonzept", wonach beispielsweise ausländische Organisationen gestärkt werden sollen, die sich lokal, regional oder international gegen die Diskriminierung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung einsetzen.

In den Institutionen der deutschen Außenpolitik und der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit soll das Thema eine größere Rolle einnehmen und in Partnerländern stärker angesprochen werden. Dabei sollen auch Botschaften die Situation dieser Menschen im Gastland stärker im Blick haben und darüber berichten. Intern soll das Personal ebenfalls weitergebildet und sensibilisiert werden. Die Buchstabenkombination LSBTI steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle.

epd bm/mey fu

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