Irmgard Schwaetzer: Im Wahlkampf Menschenwürde achten

Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer

©epd-bild/Juergen Blume

Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Irmgard Schwaetzer, ruft zu Fairness in den bevorstehenden Wahlkämpfen auf:.

Irmgard Schwaetzer: Im Wahlkampf Menschenwürde achten
Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer, ruft zu Fairness in den bevorstehenden Wahlkämpfen auf: Gerade in diesem besonderen Jahr komme es darauf an, die Grundregeln des demokratischen Miteinanders einzuhalten.

Schwaetzer schrieb in einer Kolumne für das evangelische Monatsmagazin "chrismon" (März-Ausgabe), die Menschenwürde aller sei zu achten, es sollten Fakten und keine Mythen verbreitet werden.

Auch nach der Corona-Pandemie hätten die Parlamente viel zu tun, führte die ehemalige FDP-Bundesministerin mit Verweis auf die sozialen Folgen aus: "Und wir alle zusammen müssen für starke, handlungsfähige Parlamente sorgen." Dazu sei in diesem Jahr viel Gelegenheit bei zwei Kommunalwahlen, sechs Landtagswahlen und der Bundestagswahl am 26. September.

Mehr zu Irmgard Schwaetzer, Bundestagswahl
Rote Linie auf einem Asphaltboden: Die "rote Linien" Antisemitismus und Rassismus dürften im Wahlkampf nicht überschritten werden, sagt Landesbischof July.
Respektvoll und fair soll es zugehen. Das wünscht sich Württembergs Landesbischof Frank Otfried July im Bundestagswahlkampf. Trotz des Mitgliederschwunds sollte die Kirche stark und selbstbewusst auftreten.
Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie finanzieren Kampagne gegen Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock
Der Berliner Antisemitismusbeauftragte Samuel Salzborn und der Arbeitskreis Christinnen und Christen in der SPD werfen der Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) gegen die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock antisemitische Stereotype vor.