Dagmar Pruin tritt Amt der Präsidentin von "Brot für die Welt" an

Dagmar Pruin wird Präsidentin von "Brot für die Welt"

©epd-bild/Hermann Bredehorst/Brot fuer die Welt/Diakonie Katastrophenhilfe

Dagmar Pruin wird neue Präsidentin der evangelischen Hilfswerke "Brot für die Welt" und Diakonie Katastrophenhilfe.

Dagmar Pruin tritt Amt der Präsidentin von "Brot für die Welt" an
Die Pfarrerin Dagmar Pruin wird am Montag Präsidentin der evangelischen Hilfswerke "Brot für die Welt" und Diakonie Katastrophenhilfe. Die 50-jährige Theologin tritt die Nachfolge von Cornelia Füllkrug-Weitzel (65) an, die sich nach mehr als 20 Jahren an der Spitze der Organisationen in den Ruhestand verabschiedet. An diesem Freitag (26.2.) hat sie ihren letzten Arbeitstag.

Pruin leitete mehr als sieben Jahre als Co-Geschäftsführerin die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste mit 40 Beschäftigten, 180 Freiwilligen und Büros in 13 Ländern. Sie ist promovierte Alttestamentlerin und setzt sich für den christlich-jüdischen Dialog und die Erinnerungskultur ein. Sie engagierte sich als Direktorin des deutsch-amerikanisch-jüdischen Programms "Germany Close Up - American Jews meet Modern Germany" an der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum.

Pruin ist ferner Gründungsmitglied des Forschungsbereichs "Religion und Politik" an der Humboldt-Universität Berlin. Studienaufenthalte und Lehrtätigkeiten führten sie nach Jerusalem, Washington und Stellenbosch (Südafrika). Die Theologin ist verheiratet und hat zwei Kinder.

"Brot für die Welt" widmet sich der Entwicklungsarbeit in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Zuletzt betrug der Jahresetat mehr als 300 Millionen Euro. "Brot für die Welt" und Diakonie Katastrophenhilfe gehören zum Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE). Am Hauptsitz in Berlin sowie in Außenstellen im In- und Ausland sind 800 Menschen beschäftigt. Zu den Trägern gehören die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die evangelischen Landeskirchen, Freikirchen und Diakonieverbände. Die Entscheidung für Pruin war im EWDE-Aufsichtsrat einstimmig gefallen.

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