Christen bleiben große Mehrheit im US-Kongress

Christen bleiben große Mehrheit im US-Kongress

Fast alle Mitglieder des neu gewählten US-Kongresses sind Christen oder gehören einer anderen Religionsgruppe an. Laut einer am Montag (Ortszeit) in Washington vorgestellten Erhebung des Forschungsinstituts Pew Research Center bezeichnet sich in den beiden Kammern des Kongresses lediglich ein Mitglied als religiös ungebunden. Zum Vergleich: 26 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner hat nach eigenen Angaben keine Bindung zu organisierter Religion.

88 Prozent der gegenwärtig 531 Kongressmitglieder und 65 Prozent der US-Amerikaner insgesamt identifizieren sich laut Pew als Christen: 55 Prozent der Kongressmitglieder und 43 Prozent der US-Amerikaner seien Protestanten. Katholiken machten 20 Prozent der Bevölkerung und 30 Prozent der Kongressmitglieder aus. 99 Prozent der republikanischen und 78 Prozent der demokratischen Mitglieder seien Christen. Die restlichen christlichen Mitglieder verteilten sich auf kleinere Kirchen.

66 Kongressmitglieder seien Baptisten, 35 Methodisten, 26 Anglikaner, 24 Presbyterianer und 22 Lutheraner. Juden stellten 33 Kongressmitglieder, Mormonen neun, Muslime drei sowie Buddhisten und Hindus jeweils zwei, teilte das Institut mit. 18 Mitglieder hätten keine Angaben zu ihrem Glauben gemacht.

Den beiden Kammern im Kongress gehören 535 Mitglieder an (100 Senatoren und 435 Abgeordnete). Über zwei Sitze im Senat und zwei im Repräsentantenhaus ist noch nicht entschieden. Daten über Religionszugehörigkeit liegen nach Angaben von Pew seit 1961 vor. Damals stellten Christen 95 Prozent der Kongressmitglieder.

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