Kirchenpräsident Jung: Weihnachten ist "Fest gegen die Furcht"

Maria und Josef an der Krippe mit Engeln und Stern von Betlehem

© epd-bild/Rainer Oettel

Beleuchtetes transparentes Bild am Fenster der Lehrwerkstatt für Spielzeugmacher in Seiffen, Erzgebirge, Sachsen. Maria und Josef an der Krippe mit Engeln und Stern von Betlehem.

Kirchenpräsident Jung: Weihnachten ist "Fest gegen die Furcht"
Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat Weihnachten im Jahr der Corona-Pandemie als "Fest gegen die Furcht" bezeichnet.

Er wünsche sich, dass viele Menschen "in dieser so schwierigen und angespannten Zeit" durch die biblische Weihnachtsbotschaft getröstet und gestärkt werden, schreibt Jung auf der Internetseite der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Die Weihnachtsgeschichte um Maria und Josef mit dem Kind in der Krippe zeige eindrücklich, dass Leben nicht planbar sei und immer verletzlich bleibe. Auch in der Pandemie sei zu spüren, wie bedroht menschliches Leben sei. Gerade in diesen Weihnachtstagen erschütterten die hohen Infektionszahlen den Alltag. "Manche denken an Menschen, die um ihr Leben oder um das Leben anderer kämpfen. Oder sie trauern um jemanden, der das Virus nicht besiegen konnte. Das berührt und bewegt sehr. Und es macht Angst."

Dagegen steht nach den Worten des Kirchenpräsidenten der Appell aus der Weihnachtsgeschichte "Fürchtet euch nicht!". Damit werde ausgedrückt: "Wenn ihr auf das Kind in der Krippe schaut, dann könnt ihr sehen: Gott ist bei euch - mitten in allen Widrigkeiten des Lebens, auch in aller Angst und Gefahr."

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