Online-Gottesdienst für Geflüchtete

Flüchtlingsfamilie in Moria

© Socrates Baltagiannis/dpa

Eine Familie steht innerhalb des ausgebrannten Flüchtlingslagers Moria. Mehrere Brände haben das Lager fast vollständig zerstört.

Online-Gottesdienst für Geflüchtete
Mit einem Online-Gottesdienst aus Berlin-Neukölln soll am Sonntagabend an die Schutzsuchenden an Europas Außengrenzen erinnert werden.

Der Gottesdienst am vierten Advent steht unter dem Motto "...denn sie hatten keinen Raum". Daran wollen sich auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Grünen-Europaparlamentarier Sven Giegold beteiligen. Die Kollekte geht an "United4Rescue", das von der EKD initiierte Bündnis zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung.

Seenotrettung als christliches Gebot

"Als Kirche und Diakonie sehen wir das Retten von Menschenleben als selbstverständliche Pflicht an", erklärte Bedford-Strohm zu dem Gottesdienst: "Es ist ein Gebot christlicher Nächstenliebe, Menschen, die aus ihren Heimatländern vor Krieg und Elend fliehen, nicht ihrem Elend zu überlassen."

Pfarrerin Lioba Diez sagte zu ihrem Projekt, die Sehnsucht nach einer Welt, in der für alle Platz ist und jedes Menschenleben zählt, werde in der Adventszeit geteilt. Mit dem Gottesdienst solle an die Millionen Menschen erinnert werden, die weltweit schutzlos auf der Flucht seien.

Der Gottesdienst beginnt um 19 Uhr. Informationen zur Anmeldung findet ihr hier.

 

 

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