Verband gibt Tipps für sicheres Spenden vor Weihnachten

Verband gibt Tipps für sicheres Spenden vor Weihnachten

Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (Venro) gibt Tipps für sicheres Spenden in der Advents- und Weihnachtszeit. "Spenderinnen und Spender möchten sich darauf verlassen können, dass ihr Geld dort ankommt, wo es am dringendsten benötigt wird", erklärte Venro-Vorsitzender Bernd Bornhorst laut einer Mitteilung vom Mittwoch. Vertrauenswürdige Organisationen legten daher transparent und umfassend offen, wofür sie ihre Mittel verwenden.

Wichtig ist laut Bornhorst ein informativer Jahresbericht, in dem die Kosten für Projekte, Öffentlichkeitsarbeit und Spendenwerbung genau aufgeschlüsselt sind. Dazu haben sich die 141 privaten und kirchlichen Venro-Mitgliedsorganisationen in einem Verhaltenskodex verpflichtet. Verwaltungskosten seien notwendig, um die Qualität der Arbeit und die korrekte Verwendung der Mittel zu sichern. "Skepsis ist angesagt, wenn eine Organisation damit wirbt, keine Verwaltungskosten zu haben", warnt der Verband.

Venro empfiehlt Spenderinnen und Spendern, lieber Organisationen statt einzelne Projekte zu unterstützen. Dann könnten die Organisationen das Geld flexibel dort einsetzen, wo es am dringendsten gebraucht wird, also auch in vergessenen oder neuen Krisen. Geldspenden sind laut Venro wirksamer als Sachspenden, weil das Geld in einem Land investiert werden kann, um dort auch die Wirtschaft zu stützen. In seinen "Fünf Tipps für wirkungsvolles Spenden" weist Venro zudem darauf hin, dass auch ehrenamtliches Engagement eine wertvolle Art des Spendens sei.

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