"Sea-Watch" wehrt sich gegen Festsetzung ihres Schiffes in Palermo

"Sea-Watch" wehrt sich gegen Festsetzung ihres Schiffes in Palermo

Die Initiative zur Seenotrettung "Sea-Watch" wehrt sich gegen die Festsetzung des Schiffes "Sea Watch 4" in Palermo. Dazu legte Sea-Watch nach eigenen Angaben am Freitag vor dem Verwaltungsgericht in Palermo Widerspruch ein. Italienische Behörden hatten das deutsche Rettungsschiff nach einer Hafenstaatkontrolle am 19. September festgesetzt. Zur Begründung führten sie angebliche Sicherheitsmängel an. Dies sei "fadenscheinig", erklärte Sea-Watch.

Die Seenotretter wiesen darauf hin, dass allein in dieser Woche der Internationalen Organisation für Migration zufolge mindestens 20 Menschen bei dem Versuch ertrunken seien, über das zentrale Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

epd rks

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