Libyen: EU verhängt weitere Sanktionen

Libyen: EU verhängt weitere Sanktionen

Die EU hat zwei weitere Personen wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem libyschen Bürgerkrieg sanktioniert. Es wurden Einreisesperren verhängt und etwaige Vermögenswerte eingefroren, zudem dürfen ihnen aus der EU keine Gelder zugänglich gemacht werden, teilte der Rat der EU am Montag in Brüssel mit. Einer der Männer sei als ein Befehlshaber in der libyschen Stadt Bengasi unter anderem für Hinrichtungen verantwortlich. Der zweite Mann habe Migranten und Flüchtlinge in einem illegalen Gefangenenlager in der Nähe von Bani Walid gefangengehalten, wo diese unmenschlich behandelt worden seien, mehrere der Migranten und Flüchtlinge seien bei Fluchtversuchen getötet worden.

Ferner erweiterte die EU mit Blick auf Libyen die Liste sanktionierter Organisationen um zwei Schifffahrtsunternehmen aus Jordanien beziehungsweise der Türkei und ein Luftftrachtunternehmen aus Kasachstan. Alle drei hätten gegen das UN-Waffenembargo gegen das Bürgerkriegsland verstoßen. Auch ihre Vermögenswerte in der EU werden damit eingefroren und es dürfen ihnen keine Gelder zugänglich gemacht werden.

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