Grüne Armbänder - Landeskirche ruft auf zu stillem Protest gegen Rassismus

Stiller Protest gegen Rassismus mit grünem Armbad der Landeskirche Hannover.

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Das grüne Armband der Landeskirche Hannover dient als gemeinsames Erkennungszeichen und persönliche Erinnerung an die eigene Zivilcourage.

Grüne Armbänder - Landeskirche ruft auf zu stillem Protest gegen Rassismus
Mit grünen Bändchen will die Landeskirche Hannover ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus setzen. Unter dem Motto "#stillerprotest" soll ein Armband für das Handgelenk als gemeinsames Erkennungszeichen und persönliche Erinnerung an die eigene Zivilcourage dienen. Laut Landeskirche sind bereits rund 35.000 Stoffbändchen, die mit dem Motto der Aktion bestickt sind, verteilt worden.

Stiller Protest stelle nicht den Sinn von Demonstrationen infrage, sagte der hannoversche Landesbischof Ralf Meister. Vielmehr sei stiller Protest eine eigene Form der Demonstration. "Er setzt auf die Kraft von gemeinsamen Zeichen und Gesten, über alle kulturellen Grenzen hinweg." Gleichzeitig solle das Bändchen am Handgelenk daran erinnern, sich täglich selbst zu hinterfragen und im immerwährenden Kampf gegen Rassismus nicht nachzulassen.

Zusätzlich zu den Stoffbändchen hat die Landeskirche eine Social-Media-Aktion auf Instagram gestartet. Sie ruft Gemeinden und Einrichtungen dazu auf, in kurzen Videos zu erklären, was für sie stiller Protest bedeutet. Die einzelnen Videoclips sollen zu einer Collage zusammengeschnitten und auf der Facebook-Seite der Landeskirche veröffentlicht werden. Für Einrichtungen der hannoverschen Landeskirche sind die Bändchen kostenlos. Gemeinden aus anderen Landeskirchen können sie gegen einen geringen Betrag bestellen. Noch sind nach eigenen Angaben 15.300 Armbänder auf Lager.

 

 

 

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