Münchner Synagoge erhält 2,83 Millionen Euro für Sanierung

Münchner Synagoge erhält 2,83 Millionen Euro für Sanierung

Bayern stellt für die Sanierung der ehemaligen Münchner Hauptsynagoge in der Reichenbachstraße rund 2,83 Millionen Euro bereit. Die ehemalige Synagoge sei ein historisches Zeitzeugnis der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft, sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Donnerstag in München. Die Mittel werden aus dem Entschädigungsfonds bereitgestellt, der vom bayerischen Wissenschaftsministerium verwaltet und gemeinsam vom Freistaat und den Kommunen getragen wird.

Die Synagoge in der Reichenbachstraße wurde 1930 gebaut und 1931 eingeweiht. Während der Reichspogromnacht 1938 und während des Zweiten Weltkriegs wurde sie den Angaben zufolge schwer beschädigt. Später wurde sie instandgesetzt und 1947 wieder eröffnet. Jahrzehntelang diente sie als Hauptsynagoge, bis sie von Ohel Jakob am Jakobsplatz im Jahr 2007 in dieser Funktion abgelöst wurde. Eigentümerin ist die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern.

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