Bedford-Strohm predigt im Deutschlandfunk

Heinrich Bedford-Strohm steht am Rednerpult und spricht

epd-bild/Rolf Zoellner

Bedford-Strohm predigt im Deutschlandfunk
"Lichtblicke" in Zeiten der Angst und Verunsicherung soll ein Gottesdienst mit dem EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm vermitteln. Die Kirchenbänke bleiben leer, aber der Deutschlandfunk ist dabei und überträgt.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, wird am Sonntag, 22. März in einem Rundfunkgottesdienst zur Corona-Krise predigen. Der Deutschlandfunk überträgt den Gottesdienst ab 10.05 Uhr live aus der Auferstehungskirche der Baptistengemeinde Bremen-Lesum, wie die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mitteilte.

Wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus sind Zusammenkünfte in Kirchen derzeit untersagt. Deshalb werde der Gottesdienst zwar ohne Gemeinde in der Kirche, aber durch die Rundfunkübertragung mit einer großen Hörergemeinschaft deutschlandweit gefeiert, heißt es in der Mitteilung. Der Gottesdienst findet unter dem Motto "Lichtblicke" statt. Angesichts der Verunsicherung durch die Corona-Pandemie sollen Menschen aus der Gemeinde davon erzählen, was für sie persönlich Lichtblicke sind.

Der Sonntag Lätare, der 4. Sonntag der Passionszeit, wird auch das "kleine Ostern" genannt. "Lätare" heißt: Freut euch! In der Predigt wie in der Liturgie soll denn auch die Osterfreude bereits aufscheinen und die Frage gestellt werden: Wie kann sich Dunkelheit in Hoffnung und Freude wandeln?

Musikalisch wird der Gottesdienst von Kantor Felix Mende und Mitgliedern der Kantorei der evangelisch-lutherischen Nachbargemeinde St. Martini gestaltet. Die Gemeinden leben gute ökumenische Nachbarschaft, die auch in diesem Gottesdienst zum Ausdruck kommt. Die Baptistengemeinde Bremen-Lesum gehört zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.

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