evangelisch.de startet permanentes Gebet bis zum Ende der Corona-Krise

"Du bist nicht allein"! Daher ruft evangelisch.de mit coronagebet.de eine Online-Gebetsgruppe ins Leben

© Khalil Yamoun/ Unsplash

Macht mit und seid dabei: Wir suchen Beter*innen für coronagebet.de.

evangelisch.de startet permanentes Gebet bis zum Ende der Corona-Krise
Das Corona-Virus verhindert weitgehend, dass Menschen zu einem Gebet zusammen kommen. Dabei tut es gerade jetzt gut, zu wissen, dass auch andere für einen glimpflichen Ausgang der Pandemie eintreten. evangelisch.de ruft ab sofort eine Online-Gebetsgruppe ins Leben. Unter dem Motto "Du bist nicht allein" finden dort Beter*innen zusammen, die für den guten Ausgang der Corona-Krise beten.

Warum mir das 2020 wichtig war: "Wir alle halten seit über neun Monaten ausreichend Abstand zu unseren Nächsten inmitten der Corona-Pandemie. Uns alle fordert das heraus. Das Virus entwickelt sich für uns zur Lebensaufgabe. Jeder geht anders mit Einsamkeit um. Mögen tun sie die Wenigsten. Darum gibt es seit März 2020 unser Coronagebet. Dort finden sich Beter*innen zusammen, um miteinander online zu beten. Denn allein zu sein bedeutet nicht, einsam bleiben zu müssen." - Markus Bechtold, evangelisch.de-Portalleiter

Auf www.coronagebet.de betet rund um die Uhr mindestens eine Person: für die Kranken, für die, die besonders viel Arbeit haben, für die, die von wirtschaftlicher Not bedroht sind, für die Hilflosen, für die Helfenden, für die Sterbenden, für die, die gesund werden. Füreinander und miteinander zu beten, ist elementarer Ausdruck christlichen Lebens. So werden Sorgen und Ängste, aber auch Glück und Dank vor Gott gebracht.

In einem Stundenplan können sich engagierte Beter*innen eintragen, die sich bereit erklären, mindestens eine halbe Stunde lang zu beten. Die Beter*innen loggen sich dann zu der entsprechenden Zeit auf der Seite ein. So wird immer mindestens eine Person sichtbar sein, die gerade betet. Die in diesem virtuellen Raum Betenden haben die Möglichkeit, im Sinne eines Live-Blogs, Inhalte ihres Gebets zu veröffentlichen. 

So können Mitbetende jederzeit auf der Seite vorbeischauen und wissen sich in dem, was sie vor Gott bringen wollen, nicht allein. Ein Zähler zeigt an, wie viele Menschen sich aktuell im virtuellen Gebetsraum befinden. Wer möchte, kann einfach still mitbeten oder sich in einer zusätzlich eingerichteten Facebook-Gruppe mit anderen austauschen. Im Gebetsraum selbst bleibt es – bis auf die Worte der Beterinnen und Beter – still. 

Wer sich daran als Beter*in beteiligen möchte, vielleicht auch zu ungewohnten Zeiten, kann sich per E-Mail an coronagebet@evangelisch.de wenden. Ab sofort soll der Gebetsraum online rund um die Uhr besetzt sein.

Beten Sie mit: zum coronagebet.de.

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Dieser Artikel wurde erstmalig am 19. März 2020 auf evangelisch.de veröffentlicht.