Bedford-Strohm findet Älterwerden und Opa-Sein cool

Heinrich Bedford-Strohm

© epd-bild/Christian Ditsch

Heinrich Bedford-Strohm äußert sich positiv zum Älterwerden.

Bedford-Strohm findet Älterwerden und Opa-Sein cool
Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat offenbar keine Probleme mit dem Älterwerden. "Ich finde Älterwerden cool", schreibt er in seiner Kolumne im aktuellen "Sonntagsblatt - Evangelische Wochenzeitung für Bayern". Er wolle jetzt mal "Einspruch erheben gegen das dauernde Schlechtmachen des Älterwerdens".

Man könne sich an einem runden Geburtstag natürlich die Frage stellen, welche Wünsche oder Träume man nicht verwirklicht habe. Runde Geburtstage seien aber auch Gelegenheiten, "sich des Segens bewusstzuwerden, der auf dem eigenen Leben liegt", schreibt der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der am 30. März 60 Jahre alt wird.

Er wolle auf Lebenserfahrung, auf die Momente großer Freude und großen Glücks, auf die Reifungsprozesse, "die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind", nicht verzichten, schreibt er weiter: "Sind die Falten in unserem Gesicht nicht auch der Ausdruck eines großen Reichtums an Erfahrungen, ohne die wir ärmer wären?" Er erlebe den Segen des Alters gerade in einer ganz besonderen Weise. "Seit elf Monaten bin ich Opa. Und ich kann kaum ausdrücken, welche Freude mein Enkelsohn für mich bedeutet." Diese "Opa-Erfahrung" sei "eine Lust": Er dürfe den Enkel verwöhnen, ohne die Hauptverantwortung tragen zu müssen. Zum Opa-Sein gehöre aber "auch ein gewisses Alter."

Das "Sonntagsblatt" erscheint im Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. (EPV), dem zentralen evangelischen Medienhaus im Freistaat. Zum EPV gehört unter anderem auch der bayerische Landesdienst des Evangelischen Pressedienstes (epd).

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