Bedford-Strohm: "Fassungslos angesichts der Gewalttat von Hanau"

Bedford-Strohm fassungslos über rechtsextremes Gewaltverbrechens von Hanau

© Wolfgang Kumm/dpa

Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, schrieb bei Facebook über seine Fassungslosigkeit angesichts des rechtsextremen Gewaltverbrechens von Hanau.

Bedford-Strohm: "Fassungslos angesichts der Gewalttat von Hanau"
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat sich fassungslos angesichts des Gewaltverbrechens von Hanau gezeigt.

Wenn sich bewahrheite, was sich jetzt abzeichne, sei diese "Gewalttat ein trauriger Beleg für die brutalen Konsequenzen des Gifts, das rechtspopulistische und rechtsextreme Kreise zu streuen versuchen", schrieb Bedford-Strohm am Donnerstag bei Facebook. "Wer Rassismus und Ausländerfeindlichkeit sät, muss auch damit rechnen, dass daraus brutale Gewalt erwächst."

Nach Angaben der Polizei steht ein 43-jähriger Mann in dem Verdacht, am Mittwochabend in Hanau in zwei Shisha-Bars neun Menschen erschossen zu haben. Die Polizei fand den mutmaßlichen Täter und dessen Mutter danach tot in deren Wohnung unweit des zweiten Tatorts. Der Generalbundesanwalt hat in dem Fall die Ermittlungen übernommen. Die Ermittler gehen von einem fremdenfeindlichen Motiv aus.

Meldungen

Top Meldung
Gottesdienste sind zu den Osterfeiertagen wegen der Corona-Krise verboten.
Wegen der Corona-Pandemie sind Gottesdienste untersagt. Die Kirchen trifft das vor allem an Karfreitag und Ostern, den höchsten christlichen Feiertagen. Leitende Geistliche zeigen Verständnis für das Verbot, ein Staatsrechtler ist skeptisch.