Christen, Juden und Muslime gemeinsam gegen Rassismus

Gemeinsam gegen Rassismus

© Getty Images/iStockphoto/nobtis

Im Rahmen der Wochen gegen Rassismus laden Christen, Juden und Muslime zu Gottesdiensten und Veranstaltungen nach Darmstadt ein.

Christen, Juden und Muslime gemeinsam gegen Rassismus
Im Rahmen der Wochen gegen Rassismus laden Christen, Juden und Muslime zu Gottesdiensten und Veranstaltungen nach Darmstadt ein. Mit dabei sind unter anderem Kirchenpräsident Volker Jung und Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime.

Während der 25. Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März finden die zentralen religiösen Veranstaltungen in Darmstadt statt. Bereits 1995 seien sie unter dem Motto "Religionen laden ein" dort ausgerichtet worden, teilte der Geschäftsführer der Stiftung für die Anti-Rassismus-Wochen, Jürgen Micksch, dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. Am 20. März sprechen um 11.30 Uhr vor dem Freitagsgebet in der Emir-Sultan-Moschee der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Darmstadt, Daniel Neumann, die evangelische Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse und der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek.

Am 20. März um 18.30 Uhr ergreifen in der Darmstädter Synagoge Aiman Mazyek, der katholische Dekan Christoph Klock und Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) das Wort. Am 22. März um 10 Uhr nehmen der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung, Daniel Neumann und Aiman Mazyek an einem Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche teil. Jung werde die Predigt und Neumann und Mazyek Ansprachen halten, sagte Micksch.

Die Stiftung sucht für die diesjährigen Anti-Rassismus-Wochen noch eine zweite evangelische Gemeinde in Deutschland, die dazu bereit ist, jüdische und muslimische Gäste zu einem Gottesdienst einzuladen. Weitere Informationen unter Telefon 06151/339971.

Meldungen

Top Meldung
bunte Sparschweine
Schon lange ist klar, die evangelische Kirche muss sparen. Kurz vor der Jahrestagung des Kirchenparlaments legt das Kirchenamt in Hannover Zahlen vor: Bis 2030 sollen 17 Millionen Euro eingespart werden. Die Streichliste ist lang.