Polizei in Ostfriesland ermittelt gegen Kirchenstörer

Polizei in Ostfriesland ermittelt gegen Kirchenstörer

Die Polizei in Ostfriesland ermittelt gegen einen 33-jährigen Kirchenstörer aus dem westafrikanischen Staat Elfenbeinküste. Der Mann hatte am Sonntag in drei Kirchen von Rhauderfehn und Ostrhauderfehn die Gottesdienste durch lautes Geschrei gestört, wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte. Den Angaben zufolge rief er "Allahu Akbar". Die Polizei nahm ihn vorläufig fest. In einer der Kirchen soll er die Besucher verbal bedroht haben. Einige verließen laut Polizei daraufhin fluchtartig die Kirche.

Der Ivorer habe einen verwirrten und psychisch auffälligen Eindruck gemacht, hieß es. Deswegen wurde er in eine Fachklinik eingewiesen. Der polizeiliche Staatsschutz nahm die Ermittlungen auf. Nach bisherigen Kenntnissen gebe es keine Hinweise darauf, dass es sich um eine politisch motivierte Tat handele, erläuterte eine Polizeisprecherin. Die Beamten fanden bei dem Mann auch keine Waffen oder andere gefährliche Gegenstände.

Der Ivorer störte zunächst den Gottesdienst in der evangelischen Hoffnungskirche und zog dann weiter zur katholischen Kirche. Schließlich betrat er die evangelische Petruskirche. Die Polizei nahm ihn in einem Gewerbegebiet fest. Weil er Widerstand leistete, wurde er den Angaben zufolge fixiert.

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