Informationsstelle Antisemitismus Kassel stellt Arbeit ein

Informationsstelle Antisemitismus Kassel stellt Arbeit ein

Die seit 2016 tätige Informationsstelle Antisemitismus in Kassel stellt ihre Arbeit zum Jahresende ein. Grund sei die Ablehnung einer Förderung für 2020 durch das Land Hessen, teilte der Leiter der Stelle, Martin Sehmisch, am Mittwoch in Kassel mit. Die Stelle ist im jüdischen Sara Nussbaum Zentrum in Kassel angesiedelt. Sie dokumentiert antisemitische Übergriffe, Straftaten und Vorfälle im Raum Kassel und unterstützt Betroffene.

Die Arbeit der Meldestelle war in den ersten drei Jahren durch Spenden teilfinanziert worden und war 2019 ehrenamtlich. Die anfallenden Arbeiten könnten auf dieser Basis aber nicht zuverlässig erledigt werden, sagte Sehmisch.

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